Hey, ihr fleissigen Blogleser!
Weihnachten ist vorbei uns wir haben Alle 10 kg zugenommen, weil wir die letzten Tage nur mit Essen beschaeftigt waren, deswegen gibts erst jetzt den deutschen Teil von unsrer Whanganui River Tour!
Wir, also Louis, Julia und ich sind Samstag Nachmittag nach unserm letzten Arbeitstag im Hotel aufgebrochen, um in Richtung Ohakune zu fahren, wo wir uns ca. um 8 Uhr mit dem Hinnerk treffen wollten. Nachdem wir noch ein paar Sachen im Pak'n Save (sowas wie Metro) einkaufen waren, waren wir auch schon auf dem State Highway 1 in Richtung Whanganui. Wir wollten dann in Bulls weiter auf der SH1 bleiben, weil wir dann nicht in Whanganui den SH4 nehmen müssen, der um einiges schlechter ausgebaut is und viel laenger dauert. Das Problem war nur, dass ich irgendwie die Ausfahrt verpasst habe...Ups ;) Also doch der Laengere, aber wie wir im Nachhinein auch gemerkt haben, der schönere Weg. Darum dann auch die viele Photopausen; hatten dabei super viel Spass hatt! Wir habens dann auch irgendwann mti einer kleinen Verspaetung von 2-3 Stunden geschafft endlich den Hinnerk zu treffen... Wir haben den Armen voll lange warten lassen..SORRY! Haben uns dann entschlossen noch nach Raurimu zu fahren, wo der Kanuverleih war, um dort zu schlafen.
1. Tag:
Am Sonntag morgen um 8 gings dann los! Wir haben unsere sieben Sachen in Faesser gestopft, damit die Sachen bei der Fahrt nicht nass werden, und sind dann ca um halb 9 mit den Kanu's nach Whakahoro gefahren worden, von wo wir, nach Kaffee und Keksen, ins Wasser gelassen wurden. Die ersten Meter waren gar nicht so einfach, das Kanu dazu zu bringen gerade aus zu fahren oder gar Kurven zu fahren! Julia und Louis hatten ein Kanu und Hinnerk und ich das Andere. Die Landschaft vom Whanganui River war einfach nur atemberaubend schön! Wir waren mitten im Dschungel und rechts und links waren abwechselnd ca. 30 Meter hohe Felswaende, kleine Straende und Inseln, kleine Nebenflüsse, Hőhlen und Wasserfaelle -> Einfach Traumhaft! Unser Ziel an dem Tag war die 37 km entfernte John Coull Hutt. Ihr glaubt gar nicht was das für einen Spass macht mit einem Kanu durch Stromschnellen zu fahren! Als wir dann so ca um halb 7 da abends an der Hutt angekommen sind, hat der Hinnerk uns Reis mit so chinesischer Sauce gezaubert, damit wir wieder zu Kraeften kommen, weil das Paddeln doch ganz schön anstrengend ist! In der Hütte waren wir nicht allein, da waren noch ein deutsches Paerchen, 4 Kiwi's aus Auckland, ein israelisches Paerchen und eine alte Frau-> der "Hutt Warden"! Nach dem Essen gabs dann das Highlight des Tages: der Hinnerk und die Julia haben mir mit einer Nagelschere die Haare geschnitten! Am Strand! IM DUNKELN! Sieht aber eigentlich ganz ok aus :) Ausserdem haben wir in der Nacht zu ersten mal !!LEBENDE!! Possums gesehn und nicht welche die platt auf der Strasse liegen, wie sonst immer! Diese Tiere haben einfach vor nichts Angst -> die kommen bis zu deinen Füssen! Kein Wunder das die alle auf der Strasse liegen! Die Kiwis haben uns auch noch erzaehlt, dass die Possums sich einfach auf die Strasse setzen und dann quasi auf ein Auto warten, das sie umfaehrt! Dummer Viecher. Hier in Neuseeland bekommt man sogar Geld bei irgendsoeinem Amt, wenn man als Beweis, dass man ein Possum getötet hat, den Schwanz hinbringt. Hab nur noch nich rausgefunden, wie viel man bekommt...wer weiss, vielleicht verdient man ja besser als beim Roten Kreuz :P.
2. Tag:
Wir sind am 2. Tag so um 10 Uhr wieder losgefahren- unser heutiges Ziel war die 30 km entfernte "Tieke Hutt" und die "Bridge to Nowhere".
Als wir schon ein bisschen gepaddelt sind, sind wir mal wieder durch so eine kleinere Stromschnelle gefahren. Auf einmal verkanntet unser Kanu vorne und hinten und wir kippen. Der Hinnerk ist rausgefallen und wurde sofort von der Strömung mitgerissen (wie unseren beiden Paddel!) und ich konnt mich noch am Kanu festhalten und habs geschafft das Kanu wieder gerade zu kriegen und drin zu bleiben.Das Problem war, dass ich ja nicht mehr lenken konnte, da der Hinnerk beide Paddel hatte xD. Irgendwie haben wirs dann beide geschafft ans Ufer zu kommen, um das ganze Wasser wieder aus dem Kanu zu schaufeln und uns trockene Sachen anzuziehn. Nach einer kleinen Pause sind wir dann ein paar Kilometer weiter; bis wir zu dem Walk zur Bridge to Nowhere gelangten. Die Bridge To Nowhere ist wie der Name schon fast erraten laesst im Nirgendwo- man muss 30 Minuten in den tiefen Dschungel laufen bis man sie erreicht. Ursprünglich diente sie als Versorgungsbrücke; sie wurden 1935 gebaut, da irgendein total schlauer Kiwi den Plan hatte, im tiefsten Dschungel ein Bauerndorf zu bauen. Als dann endlich die Brücke fertig war, haben sie es sich doch anders überlegt, sodass die Brücke wirklich nach Nirgendwo führt. Man kommt halt auf die andere Seite in einen..hm...DSCHUNGEL! :)
Als wir dann Abends an der Hutt angekommen sind hat der Hinnerk mit der Julia wieder was Leckeres zu essen gekocht -> Nudeln mit Sauce, waehrend Louis und ich im Fluss eine Runde schwimmen waren. Danach haben wir dann mit den 4 Kiwis noch ewig lang draussen gesessen und haben mit ihnen Wiskey getrunken und Zigarre geraucht.
3. Tag:
Als wir am naechsten Morgen aufgestanden sind, war es am Regnen! Na Super!
Unser heutiges und letztes Ziel war das 18 km entfernte Piperiki, wo wir um 2 Uhr abgeholt werden sollten.
Nach ca der Haelfte der Strecke war der schwerste Rapid mit der staerksten Strömung und dort passierte es dann! Julia und Louis hatte es komplett umgeworfen! Alle Sachen auf dem Fluss verteilt und das Kanu war umgedreht. Julia wusste gar nicht wie ihr geschah und lag einfach nur im Wasser und hat sich so kaputt gelacht!! Man sah dass lustig aus xD! Wenn sie keine Schwimmweste angehabt haette, waere sie sicherlich untergegangen. Haben dann alle zusammen, versucht das ganze Zeug wieder zusammen zu suchen, doch eine Hose ist nicht mehr aufgetaucht... Immerhin waren unsere Kameras ausnahmsweise in den Faessern und nicht wie sonst einfach nur AUF den Faessern.
Als wir dann wieder weitergepaddelt sind, haben wir noch eine kleine Wasserschlacht gemacht, weil wir ja eh schon alle total nass waren wegen dem Regen und dem Kentern. Ausserdem haben wir versucht die 2 Kanus von den Kiwis umzuwerfen(leider hatten die das mit dem Lenken ein wenig besser drauf als wir und konnten dadurch entkommen)! Das war super lustig!!! Als wir dann in Piperiki ankamen - als Letzte ;) - haben wir noch unsere Sachen auf den Anhaenger geladen und uns mehr oder weniger (eher weniger) trockene Kleider angezogen und sind wieder zurück zu unserm Auto gefahren worden.
Dort haben wir dann Hinnerk verabschiedet, weil er nach Reglan gefahren ist um dort seine letzten Tage in Neuseeland mit surfen zu verbringen. Wir sind dann mit mitm Louis wieder nach Wellington zurück, weil wir ja am Mittwoch wieder arbeiten mussten.
Ansonsten ist die Woche schon fast wie gewohnt (oh mann, wir sind hier schon viel zu lange :) )abgelaufen. Morgens Rotes Kreuz und abends haben wir dann der Dori geholfen das Haus aufzuraeumen.
Am 23. war ich morgens mit einem Freund von der Dori Motorradfahren. Wir sind ganz um Wellington an der Küste rumgefahren und es war einfach gigantisch! Das Wetter war einfach perfekt- strahlend blauer Himmel und Sonnenschein (28 Grad). Haben sogar einen Gleitschirmflieger gesehen :D
Thorsten war in der Zwischenzeit am Strand und nochmal im Te Papa (eins der grössten Museen auf der Welt).
Abends waren wir noch bei Nicolai und Carola (von der Kanutour) zum Bbq eingeladen. Hab zum ersten Mal in meinem Leben Lamm gegessen und ich muss sagen es war sehr lecker. Leider war es nicht gegrillt, sondern gebraten, weil der Verkaeufer vom Grill netterweise die falschen Verbindung vom Gas zum Grill mitgegeben hatte. Naja, alternatives Grillen ist auch super :). Sassen gemütlich zu viert auf der Terrasse und haben gelabert und Bier getrunken. Danach haben wir die Bilder von der Kanutour angeschaut und als wir dann langsam müde wurden, sind wir dann gegangen. An dem Tag konnten wir nicht bei meiner Cousine schlafen, weil ihr Vater mit seiner Freundin angekommen ist. Sarah hat uns netterweise ihre WG angeboten, da eh niemand bei denen an Weihnachten daheim ist. Hatten sogar 2 Geschenke auf dem Bett liegen mit ner total lieben Weihnachtskarte :).
Am 24. haben wir morgens in der Manners Mall gearbeitet, wobei niemand richtig motiviert war und wir eher nur rumgehangen haben... Die Weihnachtsstimmung bei 25 Grad ist eigentlich gleich 0, ab und zu steht mal ein haesslicher Plastik Weihnachtsbaum in der Stadt rum, aber die sind so haesslich, dass ich sie noch nicht einmal fotografieren will.
Abends gabs dann super leckeres Essen bei der Dori daheim. Sind um 6 hin un haben angefangen zu kochen.
Die Neuseelaender feiern Weihnachten angeblich so, dass sie sich mit Bier an den Strand legen und sich dort betrinken. Ganz so krass war es bei uns dann doch nicht, aber da wir ja nun mal in Neuseeland sind, müssen wir uns ein wenig anpassen. Deshalb haben wir gegrillt :). Es gab gegrillten Mais als Vorspeise; Monkfish mit Kartoffelbrei, gegrillten Pilzen und Karotten und Salat als Hauptgang; Weisseschokoladencreme mit Brombeeren und Blaubeeren als Nachspeise. LECKER!!
Nach dem Essen gabs Bescherung und unsre Geschenke sind glaub ich ganz gut angekommen :). Haben einen wunderschönen Abend mit Dori und Gabor und meinem Onkel verbracht.
Der naechste Tag war der erste Tag, an dem wir wirklich absolut überhaupt gar Nichts gemacht haben! Haben ein wenig im Internet gesurft, telefoniert, Bilder hochgeladen (unter dem Profilbild ist ein Link, der euch dann zu den Bildern bringt), Blog aktualisiert und Filme geschaut. War das mal guuuuut!!
Heute ist Boxingday und alle Geschaefte haben trotz Feiertag geöffnet- und nicht nur das, fast Alles kostet heute nur die Haelfte! Irgendwie habe ich es trotzdem geschafft kein Geld mehr zu haben^^.
Okay, ich geh jetzt schlafen, morgen wartet die Arbeit wieder ...
Liebe Gruesse aus dem Land, in dem der Weihnachtsmann mit kurzen Hosen kommt!
Thorsten und Julia
26. Dezember 2007
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1 Kommentar:
hi. hab mir grad die ganzen fotos angeschaut.bin immer noch geplättet..habt ihrs toll dort.bin verdammt nochmal neidisch..^^hoffe euch gehts weiter so gut. danke für die fotokarte.vermiss euch.liebe grüße maren
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